Freiheit für die Füsse...

30 Nov 2016

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Wenn Füsse sprechen könnten, hätten sie einiges zu erzählen.

Heute schenken wir diesen äusserst interessanten Körperteilen nur noch recht wenig Beachtung. Es geht uns vor allem darum, sie möglichst schön zu verstecken, in bequemen und oftmals auch nicht so bequemen Schuhen. Im Winter bekommen wir unsere Füsse relativ wenig selbst zu Gesicht, geschweige denn die anderen. Wenn dann die Sommersaison vor der Tür steht und unsere zwei Weggefährten nicht ganz so vorzeigbar sind, dann beschäftigen wir uns etwas intensiver mit ihnen, nehmen ein Fussbad, entfernen die Hornhaut, lackieren die Nägel usw...

 

Schade eigentlich. Denn unsere Füsse haben mehr verdient. Sie tragen uns ein ganzes Leben lang. Wenn Sie sprechen könnten, würden sie oftmals sagen: "Ich wünsche mir mehr Beachtung." " Schau mich doch mal richtig an" oder "Hör mir doch endlich mal zu". Und dann würden Sie einige sehr interessante Geschichten erzählen....

Eine Methode, einige dieser Geschichten verständlich zu machen, ist die Fussreflexzonenbehandlung. Mehr dazu unter "Fussreflexzonenmassage".

 

 

Barfusslaufen - ein Gefühl der Freiheit

 

Manchmal würden unsere Füsse vielleicht auch sagen: "Du versteckst mich immer. Schämst Du Dich für mich?" Lassen wir sie doch öfter einmal frei, laufen wir barfuss! Zugegeben, dies ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Als ich das erste mal barfuss auf einem Weg mit kleinen Kieselsteinen lief, habe ich mich gefragt: "Wer zur Hölle soll diese Schmerzen eigentlich auf Dauer aushalten? Das schaffe ich doch keine 5 Minuten!". Aber die 5 Minuten haben sich doch recht schnell ausgedehnt und es wurde inzwischen auch schon mal eine über 1-stündige Wanderung daraus. 

 

Dieses Gefühl des Barfusslaufens an einem sonnigen Morgen, über eine noch leicht vom Tau benetzte Wiese....dieses Gefühl kann man erst nachvollziehen, wenn man es selbst ausprobiert hat. Ich würde sagen, es fühlt sich nach Freiheit an. Was es ja auch tatsächlich ist - Freiheit für die Füsse. Und ganz nebenbei wirkt es sich auch als Gefühl der Freiheit für die Seele aus.  Sehnen wir uns danach nicht alle immer wieder? In einer so hektischen Zeit, wo ein Termin und eine Verpflichtung die andere jagt, wir uns manchmal wie Sklaven der Zeit fühlen, da ist es so wichtig, sich kleine und grössere Freiheiten rauszunehmen.

 

Der Seele etwas Gutes tun oder indirekt mit den Worten von Teresa von Avila (1515-1582):

"Tu Deinem Körper etwas Gutes, damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen".

 

Wann ist Ihr erster (barfüssiger) Schritt in die Freiheit?

 

 

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